Ein Zuhause zwischen Garten und Giebel
Wie Studio Frick mit INTER\STITIAL schlichte Enscape-Renderings eines Zweifamilienhauses nahe der Osterseen in fotorealistische Bilder verwandelte — so überzeugend, dass Leute fragten, wann es fertig geworden sei.
“Mir haben nach dem Insta-Post drei Leute geschrieben, die alle dachten, das Haus wäre schon gebaut. Das Ergebnis ist wirklich sehr gut — und wir kommen immer besser rein in den Workflow.”
Ruhig gelegen im Voralpenland, nur wenige Kilometer vom Starnberger See entfernt, ist dieses Zweifamilienhaus nahe der Osterseen Studio Fricks zeitgemäße Interpretation des oberbayerischen Landhauses. Ein einfacher Baukörper mit Satteldach und Dachüberstand fügt sich selbstverständlich ins Ortsbild ein — und verbindet im Inneren die Natur der Osterseen mit einem klaren, warmen Wohngefühl.
Oben siehst du den Gartengiebel. Fahre mit der Maus darüber und ziehe den Vergleichs-Button oben rechts zurück zum ursprünglichen Enscape-Rendering — und sieh genau, was INTER\STITIAL verändert hat. Jeder Vergleich auf dieser Seite funktioniert auf dieselbe Weise.
Die Längsseite, halb hinter Bäumen verborgen — so, wie man dem Haus tatsächlich begegnet.
Der offene Wohn- und Küchenbereich, mit dem Garten direkt hinter der raumhohen Verglasung.
Kücheninsel aus Naturstein, langer Esstisch und eine Sofalandschaft in sanftem Grün.
Zwei Wohnungen, ein Dach
Der Baukörper gliedert sich in zwei Wohneinheiten. Nördlich ist er zweigeschossig und bietet Platz für zwei Personen; der südliche Gebäudeteil ist dreigeschossig und schafft Raum für fünf. Oberhalb der nördlichen Wohnung liegt eine in die Dachform versteckt integrierte Dachterrasse mit Blick auf die Osterseen. Das Gebäude ist voll unterkellert.
Der Massivbau ist verputzt und wird durch feine und grobe Körnungen horizontal gegliedert. Quadratische Holzfenster, verspielt angeordnet, bringen Leichtigkeit in den großen Baukörper.
Die Straßenseite — ein einfacher Baukörper mit Satteldach, der sich hinter Hecken und Gartenmauer einfügt.
Die Eingangsseite. INTER\STITIAL arbeitet die zwei Putzkörnungen heraus, die die Fassade gliedern.
Eine reduzierte, natürliche Palette
Um ein zeitloses und langlebiges Zuhause zu schaffen, arbeitete Studio Frick bewusst mit einer reduzierten Palette an Farben und natürlichen Materialien. Helles Holz, Naturstein, warme Weißtöne und hellgrauer Putz, akzentuiert mit sanften Grüntönen, greifen die umgebende Landschaft auf und schaffen eine ruhige, wohnliche Atmosphäre.
Das Bild aus dem Instagram-Post — das, das man für ein Foto des fertigen Hauses hielt.
Wie Studio Frick arbeitet
Studio Frick ist ein Münchner Büro, 2018 von Simon und Lilit Frick gegründet. Der Ansatz ist interdisziplinär: Architektur, Innenarchitektur, Brand- und Produktdesign werden gemeinsam und aus einer Hand geplant. Diese Bandbreite ermöglicht ganzheitliche, mehrschichtige Lösungen — und verleiht der vielschichtigen Identität von Menschen und Marken eine klare, unverwechselbare und moderne architektonische Erscheinung.
Arbeiten mit INTER\STITIAL
Ausgangspunkt war eine Serie von Enscape-Renderings. Entwurflich waren sie bereits vollständig — jedes Fenster, jede Fuge und jedes Möbelstück saß —, aber sie sahen aus, was sie waren: schlicht, flach und klar als Computerbild erkennbar. Gleichmäßiges Licht, makellose Oberflächen, Rasen wie ein Teppich.
Mit INTER\STITIAL machte Studio Frick aus genau diesen einfachen Ausgangsbildern fotorealistische, immersive Bilder. Die Architektur blieb, wie entworfen; drumherum kamen weiches, bedecktes Tageslicht, die Körnung des Putzes, die Wärme des geölten Holzes, Wiese statt perfektem Rasen, Vorhänge, Bücher und Kunst an den Wänden hinzu.
Gerendert hat das Studio mit Nano Banana Pro und dem Design Mode, der das ausgewählte Bild liest und den Prompt automatisch schreibt. Statt Prompts von Hand zu formulieren, konnte sich das Team auf die Wahl der Perspektiven und die Beurteilung der Ergebnisse konzentrieren. Die ganze Serie — zehn Ansichten, innen wie außen — entstand direkt im Büro, als Teil des Entwurfsprozesses statt als ausgelagerter Auftrag an dessen Ende.
Für Büros, die bereits mit Enscape arbeiten, ist das ein Workflow zum Nachmachen: Modellieren und Rendern in den gewohnten Werkzeugen — und den Schritt vom einfachen Rendering zum fertigen Bild übernimmt INTER\STITIAL.
Der beste Beweis kam nach dem Instagram-Post des Studios: Drei Leute meldeten sich, alle überzeugt, das Haus sei bereits gebaut.
Im Haus
Innen macht die Atmosphäre den Unterschied. Die Enscape-Renderings zeigen die Räume; die fertigen Bilder zeigen, wie es sich anfühlt, darin zu wohnen.
Das Wohnzimmer mit Blick in den Garten — heller Holzboden, Einbauregal und ein Farbakzent an der Wand.
Der Essbereich, gerahmt von Holzvertäfelung und leichten Vorhängen.
Vom Holzdeck zurück in die Küche — die Schwelle zwischen Haus und Garten.
Das Ergebnis
Ein Haus, das es noch nicht gibt — gezeigt, wie es sich anfühlen wird, wenn es steht. Mit INTER\STITIAL hat Studio Frick schlichte Enscape-Renderings in eine vollständige, stimmige Bildserie verwandelt — so überzeugend, dass Betrachter einfach annahmen, das Haus sei schon gebaut. Und mit jedem Projekt wird der Workflow ein selbstverständlicherer Teil des Entwerfens im Studio.