Quartier der Generationen: Von der Skizze zum fertigen Bild
Wie die ArchitekturWerkstatt Vallentin mit INTER\STITIAL Freihandskizzen von Quartier der Generationen — einem generationenübergreifenden Quartier an der Rems — in fotorealistische Bilder für die Ausstellung der IBA '27 verwandelte.
38.700 m²
Bruttogeschossfläche
4
Ebenen: Basis, Zeilen, Dachgärten, Türme
IBA '27
Ausstellungsprojekt in Schorndorf
Quartier der Generationen ist ein dichtes, grünes Viertel für jedes Alter, entworfen von der ArchitekturWerkstatt Vallentin für die internationale Bauausstellung IBA ‘27 am Ufer der Rems in Schorndorf. Auf 38.700 m² verwebt es Wohnen, Pflege, Arbeit und öffentliches Leben zu einem Netz aus Gassen, Höfen und Plätzen — Atelierwohnungen, generationenübergreifendes und betreutes Wohnen, ein Flussbad, ein Pflegehof und ein von Cafés gesäumter Quartiersplatz, alles in Holz und Bepflanzung gehüllt.
Oben siehst du die Promenade entlang des Wassers. Fahre mit der Maus darüber und ziehe den Vergleichs-Button oben rechts zurück zur Freihandskizze des Studios — und sieh genau, was Interstitial verändert hat. Jeder Vergleich auf dieser Seite funktioniert auf dieselbe Weise.
Das gesamte Quartier auf einen Blick — Quartiersplatz, Dachgärten, Flussbad, Pflegehof und der Remstal-Radweg. Zum Vergrößern klicken.
Die Idee: vier Ebenen
Der Plan ist in vier gestapelten Ebenen aufgebaut — Scholle (eine öffentliche Basis aus Läden, Werkstätten und Pflege), Zeile (Wohnzeilen), Dachgarten (über Brücken verbundene Dachgärten) und Punkt (aufgesetzte Punkthäuser). Zusammen geben sie jeder Generation ihre eigene Art von Raum, vom belebten Erdgeschoss bis zu ruhigen Gärten im Himmel, während begrünte Fassaden und Dächer sowie ein Nord-Süd-Luftstrom von der Rems das dichte Quartier kühl halten.
Der Leitgedanke: Scholle, Zeile, Dachgarten und Punkt. Zum Vergrößern klicken.
Der Lageplan an der Rems — Gassen, Brücken, Dachgärten und der Quartiersplatz. Zum Vergrößern klicken.
Wie die ArchitekturWerkstatt Vallentin arbeitet
Die ArchitekturWerkstatt Vallentin ist ein Münchner Studio unter Leitung der Familie Vallentin, bekannt für klimagerechte, ökologische Architektur. Passivhaus-Standard ist bei jedem Projekt die Grundlage, und das Büro baut in Holz- und Holzhybridbauweise — eine Arbeit, die mit einem Passive House Award, dem Deutschen Holzbaupreis und dem Bundespreis Umwelt und Bauen für die ökologische Mustersiedlung im Münchner Prinz-Eugen-Park ausgezeichnet wurde.
Die Arbeit mit Interstitial
Im Wettbewerbsstadium existierte das Quartier als Freihandskizzen — schnelle, lockere Tuschezeichnungen, die die Atmosphäre einfingen, die Jury aber den Rest imaginieren ließen. Interstitial nahm genau diese Skizzen und lieferte fotografische Bilder zurück, die den Entwurf exakt so beließen, wie er gezeichnet war, und zugleich Tageslicht, verwittertes Holz, Wasser und Bepflanzung hinzufügten. Anstatt ein externes Visualisierungsbüro zu briefen und pro Ansicht Tage zu warten, konnte das Studio eine Skizze in Minuten in ein fertiges Bild verwandeln und es direkt der Jury und der Stadt vorlegen.
In den Bildern
Eine Skizze zeigt die Idee; ein Bild zeigt das Ergebnis. Mit dem Regler wechselst du direkt zwischen der Skizze und dem fertigen Bild.
Der Quartiersplatz am Wasser — Stege, vertäute Boote und Holzbauten, die sich zur Rems hinabstaffeln.
Ein Betondurchgang, der sich zu einem Café-Hof öffnet — die Art von Zwischenraum, die das Quartier zusammenhält.
Die erhöhten Gärten — Stege und Wildblumenwiesen, die sich zwischen den Holzbauten hindurchfädeln.
Das Ergebnis
Einfache Skizzen wurden in kraftvolle Bilder verwandelt, die die Jury, die Stadt und künftige Bewohnerinnen und Bewohner auf einen Blick erfassen können — entstanden direkt hier in unserem eigenen Büro, ohne übermäßig Ressourcen aus dem Entwurfsprozess abzuziehen. Der komplexen Idee wurde eine klare und verständliche Form gegeben.